Kategorie: Aus dem Leben, Rezepte, allgemein
von Janny Hebel

Schnelle Rezepte - für die langsamste Zeit - Teil 11

Rezept Ideen zu Zeiten des Corona Virus

Zum Glück hat unser Landesvater ein Einsehen und wir dürfen wenigstens am Montag den 04.05. unser Keramik Mal Atelier bzw. Cafe wieder öffnen. Die letzten Wochen hatten wir dort einen Lieferservice eingerichtet und der wurde auch ein wenig angenommen. Also hatten wir die ganze Zeit das große Glück, nie wirklich nur zu Hause sitzen zu müssen. Ich glaube, ich wäre iwann mit dem Kopf gegen die Wand gerannt.

Auch unser Lunch-Restaurant "Esszimer von artcuisine" haben wir auf Lieferservice und Abholung umgestellt. Aber das haben alle anderen Restaurants auch und so bleibt der Mehrwert in Grenzen. Aber auch da, besser als nur in den vier Wänden zu sitzen. So schlängeln wir uns durch die Krise und Hoffen auf das was kommt.

So gibt es heute ein Rezept bzw. gleich noch ein Zweites von unserer Wochenkarte. Also wenn ihr keine Möglichkeit zum Bestellen habt oder das Geld dafür gerade etwas knapp ist, dann gibt es jetzt das Rezept für das Pad Thai. Es ist eines der Nationalgerichte Thailands. Das Gericht ist auch aus der Not bzw. in einer Krise entstanden, wie passend. Und zwar wussten die Thailänder nicht, was Sie mit ihrem Bruchreis während eines Krieges machen sollten bzw. gab es nur Bruchreis, schon war die Reisnudel erfunden.

Also zur Frage, was essen wir heute? Dann ist es Pad Thai. Es ist ein Gericht, dass für alle Ernährungsformen wandelbar ist, sowohl Vegan, Vegetarisch, Glutenfrei als auch Fleisch- und Fischesser kommen auf ihre Kosten.

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Pad Thai

Für das Pad Thai
250g Reis- oder Reisbandnudeln
etwa 100g Tofu (kann)
etwa 150g Rindfleisch (kann)
frische Sojasprossen eine große Handvoll
2 kleine Knoblauchzehen
1 kleinere Zwiebel
2-3 Stängel Frühlingszwiebeln
2 Eier (kann)
2-3 Esslöffel Pflanzenöl
etwas Wasser
 
Für die Sauce
4 Esslöffel Tamarindensaft
2-3 Esslöffel Zucker
2 Esslöffel Fischsauce (kann)
1 Teelöffel Salz
 
Zum Servieren
2 Esslöffel gemahlene Erdnüsse
1 Limette
Chilipulver
etwas Zucker

Schneidet das Rindfleisch und den Tofu in kleine Stücke bzw. Streifen.

Als nächstes schneidet die Frühlingszwiebeln, Zwiebeln sowie den Knoblauch in feine Streifen. Schlage die Eier am besten in einer Tasse auf, damit gleich beim braten alles bereit steht. Die Nudeln solltest du vorher auch schon mal für einige Minuten in warmes Wasser legen, damit sie etwas weicher werden.

Der nächste Schritt ist das Vorbereiten der Pad Thai Sauce. Gib alle Zutaten in einen kleinen Topf und lasse es für etwa 20 Minuten  bei kleiner Hitze kochen.

Eine Pfanne oder Wok erhitzen und etwa 2-3 Esslöffel Pflanzenöl hinein geben und nun den Knoblauch mit den Zwiebeln kurz anbraten. Gib dann dein Fleisch und / oder Tofu hinein. Dies nun bei hoher Hitze braten, bis die gewünschte Farbe erreicht ist.

Gib nun die Eier hinzu. Dafür kannst du das Fleisch ein wenig beiseite schieben und die Eier in der Mitte braten. Rühre die Eier solange durch bis du kleine Stückchen hast, etwa wie bei einem Rührei.

Danach gibst du die Reisnudeln in den Wok bzw. die Pfanne und brätst diese zusammen mit dem Fleisch und den Eiern, bis die Nudeln weich sind. Das sollte jedoch nicht länger als ein paar Minuten dauern und du kannst auch etwas Wasser hinzugeben.

Nun kommt schließlich die vorher gekochte Pad Thai Sauce hinzu. Zum Schluss kommen die Sojasprossen und Frühlingszwiebeln hinein. Diese brauchst du nur wenige Sekunden mit dem Rest des Pad Thais vermischen, damit sie schön knackig und frisch bleiben.

Zum Würzen des Pad Thai, was grundsätzlich kein scharfes Gericht ist, kannst du eine viertel oder auch halbe Limette auf den Teller legen, etwas gemahlene Erdnüsse, Chilipulver und Zucker.

Lasst es Euch schmecken!

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